📣 Infoveranstaltung „Kärnten unter Hochspannung!“ — Samstag, 3.10.2026, 9:00–14:30 Uhr, Stadtsaal Feldkirchen (Obere Tiebelgasse 8) · mit Vorträgen zu Gesundheit, Waldgesundheit, Strombedarf und Wertverlust🌾 Landwirtschaftskammerwahl am Sonntag, 25.10.2026: Wir haben alle Kammerrätinnen und Kammerräte nach ihrer Haltung zur 380-kV-Trasse gefragt — keine einzige Antwort. Mehr dazu unter „Aktuelles“.2022 meldete die APG noch ein Upgrade der bestehenden 220-kV-Kärntenleitung auf 380 kV. Warum jetzt eine neue Leitung?Kärnten, das Land, die Gemeinden, die Anrainer und Grundstückeigentümer müssen die Chance der Leitungsaufrüstung nutzen.
LKoS e.V. · Lebensraum Kärnten ohne Hochspannungs-Stromfreileitungen
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Stand: 5. November 2026
Faktencheck – 6 augenöffnende Fakten gegen die 380‑kV‑Leitung

Praktisch gleich viel Strom wie 2009 – wofür also die 380-kV-Leitung?

Die APG betreibt den Großteil von Österreichs Höchstspannungsnetz, also der großen Überlandleitungen. Sie will eine neue 380-kV-Freileitung bauen: von Lienz in Osttirol quer durch Kärnten. Wir haben dazu die Originalunterlagen gelesen: die amtliche Statistik der E-Control, den Netzentwicklungsplan der APG, die Unterlagen der europäischen Netzbetreiber und die Verordnung über die Netzentgelte. Das Ergebnis sind sechs erstaunliche Fakten. Zu jeder Zahl nennen wir die Quelle, damit Sie selbst nachprüfen können.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  1. Kärntens Netz transportiert heute praktisch gleich viel Strom zu den Kunden wie 2009 und weniger als 2008.
  2. Kärnten zahlt schon heute die höchsten Strom-Netzentgelte Österreichs (das Stadtnetz Klagenfurt ausgenommen). 2027 sollen sie um 9,6 % steigen.
  3. Die APG schreibt selbst, wozu die Leitung dienen soll, unter anderem: Ökostrom aus dem Osten Österreichs zu den Pumpspeicherkraftwerken bringen und die Leitungen nach Italien und Slowenien stärker anbinden.
  4. Es ginge auch anders: 2022 meldete die APG noch ein Upgrade der bestehenden 220-kV-Verbindung auf 380 kV, also überwiegend eine Aufrüstung der bestehenden Leitung statt eines Neubaus. Messwerte, wie stark die bestehende Leitung ausgelastet ist, hat die APG bis heute nicht veröffentlicht.
  5. Über 60 % der Trasse führen durch Wald.
  6. Laut Kleiner Zeitung sollen die Kärntner Stromkunden ein Drittel der Kosten tragen. Die APG hat 3,15 Milliarden Euro an die europäischen Netzbetreiber gemeldet. 2022 waren es noch 500 Millionen Euro für ein Upgrade.

✔ Alle Fakten sind mit Quellen belegt, vor allem mit offiziellen Dokumenten von E-Control, APG, den europäischen Netzbetreibern und dem Bundesgesetzblatt. Zu den Quellen →

Fakt 1

Kärntens Netz transportiert heute praktisch gleich viel Strom zu den Kunden wie 2009

Wie viel Strom bringt Kärntens Netz tatsächlich zu Haushalten, Gewerbe und Industrie? Das zählt jedes Jahr die E-Control, die staatliche Aufsicht über den Strommarkt. Ihr Fachbegriff dafür: „Abgabe an Endkunden“. Gezählt wird nur der Strom, der bei den Kunden in Kärnten ankommt. Strom, der bloß durch Kärnten hindurchfließt, zählt nicht mit.

Strom, den Kärntens Netz zu den Kunden transportiert, in Gigawattstunden (GWh) pro Jahr. 1 GWh = 1 Million Kilowattstunden
20084.212
20093.956
20214.372 Höchstwert
20233.949
20243.992
Quelle: E-Control, Tabelle „Abgabe an Endkunden nach Netzgebieten“ [1] [2] [3] [4]. Der Wert für 2024 ist der jüngste veröffentlichte.
2024 transportierte das Netz 3.992 GWh zu den Kunden: nur 0,9 % mehr als 2009 und 5 % weniger als 2008. Seit dem Höchstwert 2021 ging die Menge um fast 9 % zurück.

Auch in den Jahren dazwischen schwankte die Menge nur: Von 2008 bis 2024 lag sie immer zwischen rund 3.950 und 4.400 GWh [1]–[4]. Wer sagt, es werde immer mehr Strom transportiert, soll zeigen, wo dieses Wachstum in Kärnten steckt.

Der neueste Wert passt dazu: Laut ihrem Netzentwicklungsplan 2026 bezogen die Kunden von Kärnten Netz 2025 rund 3.394 GWh aus dem Netz. 2021 waren es 3.783 GWh. 2025 waren es also rund 10 % weniger [5]. Diese Zahlen gelten nur für das Netz der Kärnten Netz, ohne Klagenfurt und Kötschach-Mauthen. Vor allem deshalb sind sie kleiner als die Werte der E-Control.

Was die Netzbetreiber sagen

Laut dem Netzbetreiber Kärnten Netz, einer Tochter der Kelag, zeigt die Netzlast der letzten zehn Jahre, dass „vor allem die Leistungsspitze kontinuierlich“ steigt. Gemeint ist die höchste Belastung des Netzes, also der Zeitpunkt, an dem am meisten Strom gleichzeitig durch die Leitungen muss. Als Gründe nennt Kärnten Netz Wärmepumpen, Elektroautos, viele kleine Stromerzeuger wie Solaranlagen und den Umstieg der Industrie auf klimafreundliche Energie [5]. Die APG schätzt die Kärntner Spitzenlast, also den höchsten gleichzeitigen Strombedarf, 2024 auf 873 Megawatt (MW) und erwartet für 2030 1.253 MW [6]. Unsere Einordnung: Messwerte der Spitzenlast über mehrere Jahre hat keiner der beiden veröffentlicht. Die Strommenge ist gemessen und belegt. Zum Anstieg der Spitze fehlen öffentliche Zahlen, 2030 ist eine Prognose. Im Plan 2026 senkt Kärnten Netz außerdem ihre Erwartung für 2040: weniger Strombedarf in Industrie, Verkehr und Wasserstoff als im Plan 2024 [5].

Fakt 2

Kärnten zahlt schon heute die höchsten Strom-Netzentgelte Österreichs

Den Stromanbieter können Sie frei wählen, das Netzentgelt nicht: die Gebühr für die Nutzung der Stromleitungen. Wie hoch sie ist, hängt vom Wohnort ab. Festgelegt wird sie von der E-Control.

Netznutzungsentgelt für Haushalte 2026: Cent pro verbrauchter Kilowattstunde (Arbeitspreis), ohne Steuern
Kärnten9,67
Steiermark8,82
Niederösterreich8,79
Burgenland8,46
Innsbruck8,03
Wien6,98
Klagenfurt6,90
Tirol6,81
Salzburg6,59
Oberösterreich6,29
Linz5,57
Graz5,17
Vorarlberg4,96
Quelle: Systemnutzungsentgelte-Verordnung 2026, BGBl. II Nr. 305/2025, Netzebene 7 (Niederspannung, an der die Haushalte hängen) [7]. „Kärnten“ = Netz der Kärnten Netz GmbH, „Klagenfurt“ = Stadtnetz Klagenfurt. Ohne den Sonderfall Kleinwalsertal, das über das deutsche Netz versorgt wird.
Fast doppelt so viel wie in Vorarlberg: Ein Haushalt mit 3.500 kWh im Jahr zahlt im Netz der Kärnten Netz allein beim Preis pro Kilowattstunde rund 165 Euro mehr als in Vorarlberg (ohne Steuern).
Netzentgelte: Veränderung zum Vorjahr
JahrKärntenÖsterreich im Schnitt
2024+21,4 %+11,2 %[8]
2025+14,7 % (Ankündigung), rund 63 € mehr im Jahr+23 %[9]
2026leichte Senkung+1,3 %[10]
2027 (Entwurf)+9,6 %, rund 50 € mehr im Jahr−3,6 %[11] [12]
2027 sollen die Netzentgelte für Haushalte in ganz Österreich im Schnitt um 3,6 % sinken, im Netz der Kärnten Netz aber um 9,6 % steigen (Entwurf der E-Control) [11] [12]. Der ORF errechnete für 2025 für einen Haushalt (3.500 kWh) im Netz der Kärnten Netz knapp 500 Euro im Jahr allein für das Netz [9]. Diese Erhöhungen kommen noch nicht vom Bau der 380-kV-Leitung. Die Baukosten kämen obendrauf, siehe Fakt 6.
Fakt 3

Die APG schreibt selbst: Ein Hauptzweck ist Ökostrom zu den Pumpspeichern

In ihrem offiziellen Plan für den Netzausbau, dem Netzentwicklungsplan 2025, schreibt die APG, wozu der Ausbau im „Netzraum Kärnten“ dient, unter anderem:

  • „verbesserte Anbindung der Erneuerbaren im Osten Österreichs an die Pumpspeicherkraftwerke im Süden (und Westen)“
  • „Schaffung der Voraussetzung für den Netzanschluss leistungsstarker Pumpspeicherkraftwerke in West-Kärnten“
  • „Stärkere Anbindung der Leitungen nach Italien und Slowenien an das APG-Netz“
APG, Netzentwicklungsplan 2025, S. 89 [6]

Die APG denkt dazu an zwei weitere 380-kV-Leitungen, die hintereinander von Trumau südlich von Wien über den Raum Leoben nach Obersielach führen sollen. So soll laut APG „eine durchgängige zusätzliche 380-kV-Verbindung zwischen den EE-Hotspots im Osten Österreichs und den Pumpspeicherkraftwerken im Süden und Westen“ entstehen (S. 92) [6]. EE-Hotspots sind Gegenden mit viel Wind- und Sonnenstrom.

So funktioniert ein Pumpspeicher: Ist Strom billig, pumpt das Kraftwerk Wasser in einen hoch gelegenen Speichersee. Ist Strom teuer, fließt das Wasser zurück und erzeugt in Turbinen wieder Strom. Dabei gehen etwa 30 % der Energie verloren: Der Verbund rechnet selbst mit 70 % Wirkungsgrad. Das Geschäft lebt also vom Preisunterschied zwischen billigem und teurem Strom [13].

Wer davon profitiert

  • Österreichs größter Pumpspeicher steht in Kärnten: Malta-Reißeck des Verbund, 1.545 MW Turbinenleistung [14]. Die europäischen Netzbetreiber führen die Leitung in ihren Unterlagen unter dem Namen „Lienz – Malta – Obersielach“ [15].
  • Die APG, die die Leitung plant, gehört ebenfalls dem Verbund [16].
  • Stromhandel mit dem Ausland: Laut europäischem Investitionsplan soll die Leitung den Großhandel mit Strom „towards Slovenia and Italy“ stärken, also Richtung Slowenien und Italien [17]. Laut den europäischen Netzbetreibern steigt die Übertragungskapazität zwischen Österreich und Slowenien um 700 MW, zwischen Österreich und Italien um 500 MW, jeweils in beide Richtungen [15].
Was die APG außerdem nennt

Eine sichere Stromversorgung in Kärnten und eine Entlastung der kleineren 110-kV-Leitungen der Kärnten Netz [6]. Unsere Einordnung: Einen eigenen Nutzen nur für Kärnten hat die APG nicht beziffert. Siehe Fakt 4.

Fakt 4

Es ginge auch anders: 2022 meldete die APG noch ein Upgrade der bestehenden Verbindung

Durch Kärnten führt schon heute eine Höchstspannungsleitung der APG: die 220-kV-Leitung Lienz – Obersielach. Die APG sagt, sie stoße an ihre Grenzen. Was davon ist belegt, was nicht?

Gemessen

Kärntens Netz transportiert heute weniger Strom zu den Kunden als 2008 (ein Grund: mehr Strom wird vor Ort erzeugt und selbst verbraucht).

Zu den Kunden transportiert: 4.212 GWh (2008) und 3.992 GWh (2024), E-Control, Fakt 1 [1] [4]. Gesamtverbrauch 2008: 4.810 GWh, 2024: 4.906 GWh. Den Unterschied erzeugen die Kunden zum Teil selbst, etwa mit Solaranlagen (Solarstrom gesamt 2008: 5, 2024: 514 GWh), laut Statistik Austria [25]

Behauptet, nicht belegt

Die APG nennt „Engpässe und absehbare Kapazitätsgrenzen“ der 220-kV-Leitung.

Messwerte, wie stark die Leitung ausgelastet ist, hat sie nicht veröffentlicht [6].

Von der APG selbst gemeldet

2022: Aufrüstung der Verbindung Lienz – Obersielach von 220 auf 380 kV („upgrade from 220 kV to 380 kV“).

170 km, 500 Millionen Euro, eingestuft als „Mostly Upgrade“ (überwiegend Aufrüstung). 2024 dann als Neubau gemeldet (Fakt 6) [23] [15]

Nachgefragt, keine Zahlen bekommen: Im Oktober 2026 hat ein LKoS-Mitstreiter aus Feldkirchen bei der APG nachgefragt. Er berief sich auf das Umweltinformationsgesetz, das ein Recht auf Auskunft über Umweltdaten gibt. Er bat um die Auslastung der 220-kV-Leitung in den Jahren 2023 bis 2025 und um die Unterlagen zum Wechsel vom Upgrade zum Neubau. Die APG lieferte nichts. Ihre Begründung: Sie sei keine Stelle, die nach diesem Gesetz Auskunft geben muss [24].

Unsere Einordnung: Wer eine neue Leitung baut, die mehr als 115 Kilometer durch Wald führt (Fakt 5), muss belegen: Die bestehende Leitung reicht nicht, auch nicht nach einer Aufrüstung. Messwerte dazu hat die APG bis heute nicht vorgelegt.

Fakt 5

Über 60 Prozent der Trasse führen durch Wald

„Über 60 % der Trasse verläuft im Wald.“

APG und Kärnten Netz, Mediengespräch vom 14.04.2026 [19]
  • Bei 192 Kilometern Trasse heißt das: mehr als 115 Kilometer durch den Wald [19].
  • Masten von bis zu 90 Metern Höhe, berichten Medien. Wie viele es werden und wo sie stehen, ist noch nicht festgelegt [20].
  • Hunderte Kilometer Zufahrtsstraßen müssen laut Bericht vom April 2026 erst geplant werden [20].
  • Zur Vollständigkeit: Dafür sollen laut APG rund 140 km bestehende 110-kV-Leitungen abgebaut werden [19].
Der Kärntner Wald ist Schutzwald gegen Steinschlag und Muren, Wasserspeicher und Erholungsraum. Jede Schneise ist ein Eingriff für Jahrzehnte.
Fakt 6

Die Leitung käme obendrauf: Die APG meldete 3,15 Milliarden Euro, 2022 waren es noch 500 Millionen für ein Upgrade

„Ein Drittel der Gesamtkosten soll die Kärnten Netz tragen, finanziert wird das über die Kärntner Stromkundinnen und -kunden.“

Kleine Zeitung, Oktober 2025 [21]

Öffentlich nennt die APG keine Summe. Projektleiter Hafner sagte im April 2026: „Die Gesamtkosten für dieses Projekt können wir derzeit noch nicht beziffern.“ Und: „Man weiss genau wer es zahlen wird. Wir alle zahlen.“ [20] Den europäischen Netzbetreibern hat die APG aber 3.152 Millionen Euro gemeldet, also rund 3,15 Milliarden. Die APG gibt dafür eine Unsicherheit von ± 10 % an [15].

Zum Nachrechnen
Die APG hat 3,15 Milliarden Euro an Baukosten gemeldet. Rechnet man damit, ist ein Drittel davon rund 1 Milliarde Euro. Bezahlt würde das über die Kärntner Netzentgelte, und die sind schon heute die höchsten (Fakt 2).

Und dabei bleibt es selten. Großprojekte werden meistens teurer als geplant. Der Oxford-Professor Bent Flyvbjerg hat Daten zu Großprojekten aus aller Welt ausgewertet: Neun von zehn überschreiten ihr Budget, Mehrkosten von bis zu 50 % sind üblich [22]. Die APG dagegen rechnet bei ihren 3,15 Milliarden Euro nur mit ± 10 % [15].

2022 war noch von einem Upgrade die Rede

Europäischer Netzplan 2022 (Angaben der APG) [23]
  • Aufrüstung der bestehenden Verbindung von 220 auf 380 kV („upgrade from 220 kV to 380 kV“)
  • 170 km
  • 500 Millionen Euro (± 10 %)
Europäischer Netzplan 2024 (Angaben der APG) [15]
  • Neubau („380 kV New“). Auf rund 170 km sollen laut APG auch 110-kV-Leitungen auf denselben Masten mitlaufen [19]
  • 202 km (an die europäischen Netzbetreiber gemeldet; im April 2026 nannte die APG 192 km)
  • 3.152 Millionen Euro (± 10 %)

Was wir fordern

✕NEIN zur neuen 380-kV-Leitung durch Osttirol und Kärnten.
✓JA zur bestehenden 220-kV-Leitung: aufrüsten statt eine neue Schneise schlagen.

Außerdem fordern wir:

  1. Strombedarf offenlegen: die Studien zum Strombedarf von Kärnten und Osttirol transparent darlegen.
  2. Reserven offenlegen: Kapazitätsreserven und Aufrüstungsmöglichkeiten der bestehenden APG-Leitungen in Kärnten, Osttirol und ganz Österreich bekanntgeben.
  3. Aufrüsten statt neu bauen: die bestehende 220-kV-Leitung mit bewährter Karbonfaserkern-Seiltechnik aufrüsten. Zuerst optimieren, dann verstärken, erst zuletzt ausbauen (NOVA-Prinzip).
  4. Erdkabel: Erdverkabelung der 380-kV-Leitung und der mitgeführten 110-kV-Leitung.
  5. Netzkosten bremsen: die Kostenexplosion bei den Netzkosten in Kärnten stoppen.
Jetzt mitmachen
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  • Petitionen unterschreiben gegen die 380-kV-Freileitung
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Quellen

  1. E-Control: Statistikbroschüre 2010, S. 40, Tabelle „Verbraucherstruktur – Abgabe an Endkunden nach Netzgebieten in GWh“ (Kärnten 2008: 4.212 GWh, 2009: 3.956 GWh). e-control.at · Statistikbroschüre 2010 (PDF)
  2. E-Control: Statistikbroschüre 2023, Berichtsjahr 2022, gleiche Tabelle (Kärnten 2021: 4.372 GWh). Die Jahre 2010 bis 2020 stehen in derselben Tabelle der Statistikbroschüren 2012 bis 2021. e-control.at · Statistikbroschüre 2023 (PDF)
  3. E-Control: Statistikbroschüre 2024, Berichtsjahr 2023, S. 48, gleiche Tabelle (Kärnten 2023: 3.949 GWh). e-control.at · Statistikbroschüre 2024 (PDF)
  4. E-Control: Statistikbroschüre 2025, Berichtsjahr 2024, S. 53, gleiche Tabelle (Kärnten 2024: 3.992 GWh). e-control.at · Statistikbroschüre 2025 (PDF)
  5. Kärnten Netz GmbH: Netzentwicklungsplan 2026, Planungszeitraum 2026–2035, Stand 30.06.2026 (Kapitel „Stellungnahmen“ noch leer): S. 5, Abschnitt 1.1 (Versorgungsgebiet ohne Klagenfurt und Kötschach-Mauthen), S. 9, Tabelle 3 „Bestand an Bezugszählpunkten“ (jährlicher Strombezug Haushalte und Nicht-Haushalte 2021 bis 2025), S. 19, Abschnitt 2.1 (Leistungsspitze), S. 21 (gesunkener Energiebedarf gegenüber dem Plan 2024), S. 23 (rund 70 % Elektroautos bis 2040). Frühere Fassung: Netzentwicklungsplan 2024, Version 1.1, S. 17, Abschnitt 2.1. ebutilities.at · Netzentwicklungsplan KNG 2024 (PDF)
  6. Austrian Power Grid (APG): Netzentwicklungsplan 2025 für die Regelzone APG, S. 46 (Kapazitätsgrenzen der 220-kV-Leitung Lienz – Obersielach), S. 89 (Abschnitt 4.10.2 „Netzraum Kärnten“, Projekt 11-14), S. 92 (Abschnitt 4.10.5, Projekt 25-10) und S. 162 (Tabelle A.12, Spitzenlast je Bundesland). apg.at · Netzentwicklungsplan 2025 (PDF)
  7. Verordnung der Regulierungskommission der E-Control, mit der die Systemnutzungsentgelte-Verordnung 2018 geändert wird (SNE-V 2018 – Novelle 2026), BGBl. II Nr. 305/2025 vom 18.12.2025. ris.bka.gv.at
  8. 5 Minuten, 19.12.2023: „Strom-Netztarife steigen 2024 um 21,4 Prozent“ (AK-Präsident Günther Goach). 5min.at
  9. ORF Kärnten, 31.10.2024: „Kärnten hat höchste Netzgebühren“ (Kärnten Netz: +14,7 % für 2025; Rechnung des ORF: rund 63 € mehr pro Jahr, knapp 500 € Netzkosten pro Haushalt). kaernten.orf.at
  10. E-Control, Presseinformation vom 18.12.2025: „Nur leicht steigende Stromnetzentgelte für 2026“. ots.at
  11. ORF, 29.10.2026: „Netzentgelte für Strom sinken 2027 im Großteil des Landes“ (Entwurf der E-Control; Kärnten +9,6 %). orf.at
  12. 5 Minuten, 30.10.2026: „Preisanstieg in Kärnten: AK verlangt einheitliche Stromnetztarife“ (Mehrkosten 50,15 € pro Jahr). 5min.at
  13. Nikolaus Rab (VERBUND): „Wirtschaftlichkeit von Pumpspeicherkraftwerken in Österreich – eine Marktaufnahme“, Energieinstitut an der JKU Linz, 19.03.2024, Folie 3 (Modell mit „70% Netto-Wälz-Wirkungsgrad“). energieinstitut-linz.at (PDF)
  14. VERBUND: Pressemitteilung vom 02.06.2025 „More power for Austria’s largest ‚green battery‘“ zur Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck; Turbinenleistung 1.545 MW, Pumpleistung 1.095 MW. verbund.com
  15. ENTSO-E: TYNDP 2024, Projekt 1052 „Lienz (AT) - Malta (AT) - Obersielach (AT)“, Projektwerber APG: Art „380 kV New“, 202 km, Baukosten 3.152 Mio. € (± 10 %), Inbetriebnahme 2033; Kennzahl B6 „Annual reduction in Energy Not Served“: 43 MWh/Jahr (2030), 924 bis 1.731 MWh/Jahr (2040, je nach Szenario); Kennzahl B1 „Annual Socio-Economic Welfare increase“: 247 Mio. €/Jahr (2030), 478 bzw. 509 Mio. €/Jahr (2040, je nach Szenario); Kapazitätszuwachs Österreich–Slowenien 700 MW, Österreich–Italien 500 MW; Projektbeschreibung der APG. tyndp2024.entsoe.eu
  16. VERBUND: Unternehmensseite („As the owner of the independent Austrian Power Grid AG (APG) …“). verbund.com
  17. ENTSO-E: Regional Investment Plan 2024, Continental Central East, Juni 2025, S. 33 („… an internal system reinforcement ranging east to west across Carinthia that is expected to support wholesale market capacities towards Slovenia and Italy. The latter project, 1052 Lienz-Malta-Obersielach …“). entsoe.eu (PDF)
  18. ORF Kärnten, 14.04.2026: Studie der Österreichischen Energieagentur zur Winterlücke, vorgestellt im Landtagsausschuss. kaernten.orf.at
  19. APG, 14.04.2026: „Netzraum Kärnten: Gesicherte Stromversorgung braucht starke und sichere Netze“ (Waldanteil, 192 km Trasse davon ca. 170 km Mitführung, Rückbau von rund 140 km 110-kV-Leitungen). apg.at
  20. 5 Minuten, 14.04.2026: „380-kV-Leitung: Kosten für 192-Kilometer-Monster noch offen“ (Zitate von APG-Projektleiter Hafner; Masthöhen, Zufahrtsstraßen). 5min.at
  21. energynewsmagazine.at, 10.10.2025: „Wie geht es mit der milliardenschweren 380-kV-Leitung weiter?“ (Beitrag von Andreas Hoi, Kleine Zeitung). energynewsmagazine.at
  22. Bent Flyvbjerg (Universität Oxford): „What You Should Know about Megaprojects and Why: An Overview“, Project Management Journal, Jg. 45, Nr. 2, April/Mai 2014, S. 6–19; Zitat im Vorabdruck S. 9: „Nine out of ten such projects have cost overruns. Overruns of up to 50 percent in real terms are common, over 50 percent not uncommon.“ arxiv.org (PDF)
  23. ENTSO-E: TYNDP 2022, Projektblatt „Transmission – Lienz (AT) – Obersielach (AT) (#1052)“, Projektwerber APG: „upgrade from 220 kV to 380 kV“, 170 km, CAPEX 500 Mio. € (± 10 %), S. 5. Projektblatt (PDF, Kopie auf lkos.at)
  24. Antrag nach dem Umweltinformationsgesetz an die APG vom 18.10.2026 (u. a. Auslastung der 220-kV-Leitung Lienz – Villach Süd – Obersielach in den Jahren 2023 bis 2025, Unterlagen zum Wechsel vom Upgrade zum Neubau) und Antwort der APG-Projektkommunikation vom 20.10.2026: Austrian Power Grid AG sei „keine informationspflichtige Stelle im Sinne des § 3 Umweltinformationsgesetz“. Schriftverkehr liegt LKoS vor und ist auf Anfrage einsehbar.
  25. Statistik Austria: Energiebilanz Kärnten 1988–2025, Blätter „Elektrische_Energie“ (energetischer Endverbrauch Strom 2008: 4.810 GWh, 2024: 4.906 GWh) und „Photovoltaik“ (2008: 5 GWh, 2024: 514 GWh). statistik.at · Energiebilanzen